Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion geht hervor, dass die Bundesregierung weiterhin das Ziel verfolgt, bleihaltige Jagdmunition zu verbieten.

Dr. Anton Friesen, AfD-Bundestagsabgeordneter für Südthüringen und Landessprecher der Jungen Alternative Thüringen äußerte sich hierzu:

„Die Bundesregierung plant wie die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen ohne Not bleihaltige Jagdmunition zu verbieten. Als Begründung für diese Maßnahme wird auf die Gefahr für Schwangere, Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder unter sieben Jahre hingewiesen. Das ist weit hergeholt. Zwar wird tatsächlich durch entsprechende Geschosse Blei freigesetzt, aber in einer sehr geringen Menge. Deswegen müssen Risikogruppen erhebliche Mengen an Wildbret verzehren, um eventuell geschädigt zu werden. In Anbetracht der unzähligen Tonnen Blei, die während der Weltkriege und in der Folgezeit durch NVA und Bundeswehr freigesetzt wurden, sind die Mengen an freigesetzten Blei durch Jagdmunition vernachlässigbar.

Bei ihrer Begründung stützt sich die Bundesregierung alleine auf die Vielzahl an Studien, welche die angebliche Bleigefahr beschwören. Es wäre allerdings geboten, mehr Wert auf die Qualität der Gutachten zu legen und nicht auf die bloße Masse.  Weiterhin gibt es nach Auskunft der Bundesregierung derzeit noch kein anerkanntes und überprüftes Prüfverfahren bzw. Normen. Anstatt zunächst die Rahmenbedingungen festzulegen, wird also voreilig ein Verbot verhängt. Dies würde vor allem Jäger belasten, welche auf den damit verbunden Kosten sitzenbleiben. Ich fordere die Bundesregierung daher auf, bleihaltige Jagdmunition nicht zu verbieten und die berechtigen Gegenargumente der Jäger bei ihren Plänen zu berücksichtigen.“

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