Aus den jüngsten Daten der Aufnahmestelle Friedland geht hervor, dass im vergangenen Jahr rund 7.100 Spätaussiedler in die Bundesrepublik eingewandert sind.

Dazu erklärt der Sprecher der Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen im Bundestag, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Süd-Thüringen, Dr. Anton Friesen:

„Die Zahl der Spätaussiedler ist zwar im letzten Jahr angestiegen, aber insgesamt verharrt die Zahl auf niedrigem Niveau. In Anbetracht der alleine in Kasachstan lebenden 160.000 Deutschen relativiert sich diese Zahl ohnehin. Aus demographischer Sicht ist diese Einwanderung jedenfalls mehr als begrüßenswert, da vor allem junge Familien nach Deutschland ziehen. Zudem funktioniert die Integration dieser Gruppe, im Vergleich beispielsweise zu Migranten aus islamischen Staaten, weitaus besser. Das belegen unter anderem die Arbeitsmarktdaten, aber auch die Zahlen zu den Bildungsabschlüssen oder Kriminalitätsstatistiken.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Familienangehörige von Aussiedlern über Sprachkenntnisse auf dem B1-Niveau verfügen müssen, um über den Familiennachzug in die Bundesrepublik einreisen zu dürfen – während Flüchtlinge ihre Familien ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Deutschland nachholen können. Das ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Der Familiennachzug für Flüchtlinge muss abgeschafft werden. Und der Familiennachzug für deutsche Familienangehörige sollte erleichtert werden.“

Teilen in den Sozialen Netzwerken

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen