Das umstrittene Todesurteil gegen die Christin Asia Bibi wegen angeblicher Gotteslästerung wurde vor kurzem durch den obersten Gerichtshof Pakistans aufgehoben. Allerdings wird Asia Bibi voraussichtlich noch in Pakistan bleiben müssen. Denn der pakistanische Premierminister persönlich hat die erneute Überprüfung ihres Falles durch ein Berufungsverfahren angeordnet.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete für Südthüringen, Dr. Anton Friesen, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:

„Nach fast zehn Jahren Ungewissheit sollte die Christin Asia Bibi nun eigentlich endlich freikommen. Das wäre mehr als zu begrüßen gewesen. Der Fall Asia Bibi steht exemplarisch für das Unrecht gegen Christen durch Muslime. Nach dem Freispruch durch den obersten Gerichtshof Pakistans kam es jedoch zu bedrohlichen Protesten durch Muslime. Das ist erschütternd und zeigt wieder einmal, wie rückständig weite Teile der islamischen Welt noch immer sind.“

Es ist unfassbar, dass die pakistanische Regierung vor dem muslimischen Mob auf der Straße eingeknickt ist. Die erneute Überprüfung des Falles Asia Bibi hält Friesen für einen Schlag ins Gesicht aller unterdrückten Christen:

„Das ist muslimische Schikane. Genau für solche Fälle wurde einst das Asylrecht geschaffen. Nach Deutschland kommen jedoch nicht selten die Verfolger und nicht die Verfolgten. Es ist daher höchste Zeit für eine asylpolitische Wende. Denn Asia Bibi ist nicht die einzige Schutzsuchende, welcher umgehend Asyl gewährt werden muss. In Südafrika beispielsweise werden Buren ermordet, vergewaltigt und enteignet.

Der Freistaat Thüringen wäre durchaus in der rechtlichen Lage solche Schutzbedürftige aufzunehmen. Ein Blick auf Paragraph 23 Absatz eins des Aufenthaltsgesetzes genügt. Dort wird die oberste Landesbehörde dazu ermächtigt, bestimmten Ausländergruppen aus humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Doch Rot-Rot-Grün nimmt lieber muslimische Pseudo-Flüchtlinge auf als wirklich politisch Verfolgte. Damit wird unser Asylsystem ad absurdum geführt und die Akzeptanz der Bevölkerung auf die Probe gestellt.“

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