Friesen: Beschussamt ist durch Altersabgänge in seiner Funktionsfähigkeit bedroht – keine Trittbrettfahrerei anderer Bundesländer auf Kosten Thüringens 

Der AfD-Bundestagsabgeordnete für Südthüringen, Dr. Anton Friesen, besuchte gestern das Beschussamt in Suhl. Bereits 1893 als ältestes Beschussamt Deutschlands gegründet, ist es heute eines von nur fünf Beschussämtern bundesweit. Das Beschussamt ist so etwas wie der TÜV für Feuerwaffen und Munition – ob es um Jäger und Schützen oder die Prüfung der Schutzwesten der Landespolizei geht. 

Dr. Friesen erklärte zu den Herausforderungen und Problemen des Beschussamtes:

„Damit unsere Jäger und Schützen über verlässliche und sichere Waffen und Munition verfügen, brauchen wir ein leistungsfähiges Beschussamt. Auch die Landespolizei ist auf die Funktionsfähigkeit und hohe Qualität der Überprüfung ihrer Schutzwesten angewiesen. Hier geht es um optimalen Schutz für jeden unserer Polizisten! Das Beschussamt Suhl leistet bis heute eine hervorragende Arbeit auf hohem Niveau. Damit es so bleibt, darf Thüringen nicht weiter an seiner personellen Ausstattung sparen. Bereits heute ist abzusehen, dass das Beschussamt durch massive Altersabgänge in seiner Funktionsfähigkeit bedroht ist. Dazu kommt auch noch, dass es im Beschussgesetz keine Verpflichtung für jedes Bundesland gibt, ein Beschussamt vorzuhalten. Thüringen hat mit dem Beschussamt in Suhl eines von nur fünf Beschussämtern bundesweit. Es darf nicht sein, dass es Bundesländer wie Schleswig-Holstein gibt, die ihre Beschussämter abschaffen wollen. Das ist Trittbrettfahrerei auf Kosten der Nachbarn! Schon heute wenden sich viele Unternehmen aus anderen Bundesländern nach Suhl. Die Kosten für die Prüfung von Feuerwaffen und Munition werden dem Freistaat Thüringen jedoch nicht erstattet. Das muss ein Ende haben! Wer bestellt, der soll auch zahlen. Wenn einzelne Bundesländer keine Beschussämter haben oder diese abschaffen wollen, dann sollen sie Thüringen die Mehrkosten erstatten, welche die Prüfung der Waffen und Munition ihrer Unternehmen in Thüringen verursachen.“

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