Friesen: Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine sind auf einem neuen Tiefpunkt angelangt

Deutschland sollte alle Hebel nutzen, um die ukrainische Regierung zu einer Verhaltensänderung zu bewegen

Polen galt lange als treuester Verbündeter der Ukraine. In letzter Zeit haben sich die Beziehungen der beiden Staaten jedoch deutlich verschlechtert. Vor kurzem bezeichnete der polnische Präsident, Andrzej Duda, die nationalistischen Signale aus der Ukraine als „unannehmbar“. Der Außenminister der Republik Polen, Witold Waszczykowski, sprach von ukrainischen Staatsbürgern, denen Polen aufgrund ihrer nationalistisch-antipolnischen Äußerungen die Einreise verweigern werde.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Thüringen, Dr. Anton Friesen:

„Die seit dem Maidan-Putsch zunehmenden nationalistischen Bestrebungen in der Ukraine sind besorgniserregend. Infolge dessen isoliert sich das Land immer mehr von seinen Partnern und Verbündeten. Der polnische Präsident Duda hat vor einigen Tagen zurecht darauf hingewiesen, dass in der Ukraine eine wachsende Anzahl von Personen leitende Posten bekleiden, die mit fragwürdigen nationalistischen Ansichten aufgefallen sind. Die ukrainische Regierung sollte daher sorgsamer überlegen, welche Personen sie in wichtige Positionen ernennt. Zudem dürfen antipolnische Äußerungen von Kiew nicht länger geduldet werden. Die Verherrlichung der Ultranationalisten vom Schlage eines Stepan Bandera oder Roman Schuchewytsch, welche für zahlreiche Massaker an der polnischen und jüdischen Zivilbevölkerung verantwortlich waren, sind intolerabel. Die ukrainische Regierung sollte schleunigst aufhören, diese als ’Helden der Ukraine‘ darzustellen. Ansonsten droht eine weitere Abkühlung der Beziehungen Polens zur Ukraine. Damit wäre niemanden geholfen. Die deutsche Bundesregierung sollte ihre Augen nicht länger vor dem ukrainischen Nationalismus verschließen und alle möglichen politischen und wirtschaftlichen Hebel auf die ukrainische Regierung nutzen, um sie zu einer Verhaltensänderung zu bewegen.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland

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