Greiser muss das Gespräch mit dem eigenen Kreistag und Suhl suchen

Zu den Presseberichten, wonach Peggy Greiser, die Landrätin des Kreises Schmalkalden-Meiningen, überraschend und ohne Konsultation des eigenen Kreistags die gemeinsame Finanzierung des Busverkehrs von Zella-Mehlis nach Suhl und zurück aufkündigte, erklärte Dr. Anton Friesen, Bundestagsabgeordneter für Südthüringen:

„Frau Greisers Begründung, der Kreis müsse sparen und sei für Busverkehr auf Suhler Gebiet nicht zuständig, ist fadenscheinig und engstirnig. Was nützt es den Berufspendlern, wenn die Landrätin auf ihre Kosten spart? Was ist mit unseren Senioren, die auf den Bus angewiesen sind, um soziale Kontakte pflegen zu können? Für diese ist Mobilität anderweitig oft schwer verfügbar, gerade bei kleiner Rente. Die Verantwortung für die eigenen Bürger endet nicht an Kreisgrenzen! Ich fordere Frau Greiser dazu auf, die Entscheidung zurückzunehmen, sich mit dem Kreistag zusammen zu setzen und auch mit Suhl ins Gespräch zu kommen. Es ist nicht nur essenziell, dass wir in Thüringen über kommunale Grenzen hinweg miteinander reden und arbeiten, sondern auch über Ländergrenzen hinaus, z.B. zwischen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen auf der thüringischen Seite und dem Landkreis Coburg in Bayern. Ich denke zum Beispiel an den Bahnlückenschluss zwischen Eisfeld und Coburg. Wenn jeder nur auf sein Geldtöpfchen schaut, ist dem Bürger nicht gedient, der letztlich ohnehin mit seinen Steuern für alles bezahlen muss!“

 

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