Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion geht hervor, dass die Meinungsbildung der Bundesregierung bezüglich einer Änderung des Visakodex der Europäischen Union noch nicht abgeschlossen sei.

Dazu erklärt der Anfragensteller, Landessprecher der Jungen Alternative Thüringen sowie Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, Dr. Friesen: „Die Bundesregierung sollte die derzeitigen Beratungen in der Europäischen Union über eine Änderung des Visakodex dazu nutzen, bestehende Hürden für Kinder und Jugendliche abzubauen. Dies gilt vor allem für Visagesuche aus Russland.

Austauschprojekte können langfristig zu einem besseren Verständnis beider Länder führen. Es ist daher völlig unverständlich, dass jeder Antragssteller persönlich bei der Einreichung seines Antrags bei der zuständigen Visastelle anwesend sein muss. Gerade für Schüler in ländlichen Gegenden wird es damit faktisch unmöglich gemacht, sich an internationalen Austauschprojekten zu beteiligen. Hierbei muss die schiere Größe Russlands und das damit verbundene Infrastrukturproblem bedacht werden. Darüber hinaus hat nicht jeder russische Bürger die finanziellen Mittel und die Zeit mit seinen Kindern zu einer meist weitentfernten deutschen Auslandsvertretung zu fahren. Unverständlich ist auch, dass selbst Kinder zur Abgabe von Fingerabdrücken zwecks biometrischer Erfassung verpflichtet sind, wenn sie nicht jünger als 12 Jahre sind. Eine Revidierung dieser unsinnigen Regelungen ist längst überfällig!“

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