Am 12. Mai 1965 nahm die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen mit Israel auf.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete für Südthüringen Dr. Anton Friesen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft:

„Die deutsch-israelischen Beziehungen sind einzigartig und vielfältig. In Bereichen wie Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder Sicherheit arbeiten beide Nationen eng zusammen. Zudem tragen Austauschprogramme und Städtepartnerschaften mit einer >>Diplomatie von unten<< zur Verständigung beider Völker maßgeblich bei. Diese deutsch-israelische Erfolgsgeschichte hätte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und der Shoah wohl niemand ernsthaft vorstellen können. Dennoch wurden im Laufe der Zeit aus der Bundesrepublik und Israel befreundete Staaten auf Augenhöhe.

Mit dem jüdischen Staat verbindet uns Deutsche aber nicht nur unsere Geschichte. Das Bestreben nach Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit sind Grundpfeiler unseres gemeinsamen Wertekanons. Die einzige Demokratie im Nahen Osten zu schützen, sollte vor diesem Hintergrund eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist daher unverständlich, wieso die Bundesregierung die terroristische Hisbollah in ihrer Gesamtheit noch nicht verboten hat, wie es jüngst Großbritannien vorgemacht hat. Die Kanzlerin erklärte schließlich im Jahr 2008 vor der Knesset, dass die Sicherheit Israels Teil der Staatsräson Deutschlands und diese nicht verhandelbar sei. Gerade im Hinblick auf die jüngsten Raketenangriffen der Hamas, sollte sich die Bundesregierung jene Worte wieder in Erinnerung rufen.“

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