Demokratische Schulen statt autoritärer Gesinnungsschnüffelei

Zu den jüngsten Vorschlägen der Kultusministerkonferenz, bei der Thüringen unter Bildungsminister Holter (Die Linke) den Vorsitz ausübt, nahm Dr. Anton Friesen, Bundestagsabgeordneter für Südthüringen und Landesvorsitzender der Jungen Alternative (JA) Thüringen Stellung:

„Es ist richtig und wichtig, dass Schüler für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet werden. Dies kann auch auf einem Zeugnis vermerkt werden. Ob die freiwillige Feuerwehr, das Pflegeheim oder die Arbeit mit Kindern – ohne bürgerschaftliches Engagement wäre unsere Gesellschaft nur halb so lebenswert wie sie ist. Allerdings darf es kein ehrenamtliches Engagement erster und zweiter Klasse geben – die Politik hat nicht darüber zu bestimmen, welches Ehrenamt nun gesellschaftlich wertvoll und welches es nicht ist. Der Instrumentalisierung unserer Schulen zu Orten der politischen Indoktrinierung, der Vermittlung der ‚weltanschaulich reinen linken Lehre‘ werden wir uns als AfD und als Junge Alternative entschieden entgegenstellen. Deswegen hat die AfD in zahlreichen Bundesländern auch Portale eingerichtet, auf denen sich Schüler über Verstöße gegen das Neutralitätsgebot beschweren können. Dass es diese zuhauf gibt, ist mir als Landesvorsitzendem der JA sehr gut bekannt. Lehrer sollten nicht ihre hohe Autorität dazu missbrauchen, ihre eigenen politischen Ansichten ihren Schülern zu oktroyieren.

Eine Kultusministerkonferenz, die gegen angebliche ‚Islamo- und Homophobie‘ kämpfen will, aber die tatsächlich weitverbreitete Feindschaft gegen das Christentum und die in den Bildungsplänen zahlreicher Bundesländer – unter anderem Thüringen – betriebene Zerstörung der traditionellen Ehe leugnet, ist offensichtlich zu einem weltanschaulich linksverdrehten Ideologie-Zentralorgan verkommen. Ganz zu schweigen vom islamischen Antisemitismus, der sich an unseren Schulen wie ein Krebsgeschwür ausbreitet. Wir brauchen keine Indoktrinierung und keine Demokratiebeauftragten an den Schulen. Das atmet den alten SED-Mief der Staatsbürgerkunde. Demokratie wird praktisch erlernt – durch Jugendwahlen an Schulen, durch kontroverse Diskussionen, in denen man die Meinung des Anderen akzeptiert und respektiert, auch wenn man sie nicht teilt. Dafür setzt sich die AfD und die JA ein.“

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