Heute wird der 103. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern begangen.

Dazu erklärt das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Süd-Thüringen, Dr. Anton Friesen:

„Der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich vor mehr als 100 Jahren ist eines der schlimmsten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte. Etwa 1,5 Millionen Menschen sind diesem Massaker zum Opfer gefallen. Wir gedenken heute jener Opfer. Dieser Genozid sollte uns allen eine Mahnung und Lehre sein. Denn ein Jahrhundert nach dem Massaker an dieser christlichen Minderheit im damaligen Osmanischen Reich werden immer noch weltweit schätzungsweise 200 Millionen Christen verfolgt. Als christlich geprägtes Land darf Deutschland nicht seine Augen vor diesem Problem verschließen. Nicht zuletzt deswegen setzen wir uns als AfD-Fraktion für verfolgte Christen weltweit ein. Daher haben wir einen Antrag gegen Christenverfolgungen eingebracht, in dem wir konkrete Maßnahmen wie das Kürzen der Entwicklungshilfe und Sanktionen für die politische Elite, aber auch Stipendien und Flüchtlingskontingente für verfolgte Christen fordern. Das Schicksal der Armenier und der assyrischen Christen darf sich nicht wiederholen. Heute nimmt der IS die Rolle ein, die vor über hundert Jahren die osmanischen Schergen innehatten. Heute wie damals gilt – wir müssen den Genozid an den Christen verhindern!“

 

Pressekontakt:

Christian Lüth

Pressesprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

<http://www.afd.de/bundestag>

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